Mindestens 25 Jahre
Für B196 musst du mindestens 25 Jahre alt sein und den Führerschein der Klasse B bereits seit mindestens fünf Jahren besitzen.
§ 6b FeVFührerschein, Ausrüstung und Kaufberatung aus Motorradfahrer-Sicht – verständlich erklärt, ohne Shop-Druck und ohne unnötiges Fachchinesisch.
Die Schlüsselzahl B196 ist für viele Autofahrer ein interessanter Einstieg ins Motorradfahren – aber sie ist kein vollwertiger A1-Führerschein.
Für B196 musst du mindestens 25 Jahre alt sein und den Führerschein der Klasse B bereits seit mindestens fünf Jahren besitzen.
§ 6b FeVKrafträder bis 125 cm³ und maximal 11 kW. Das Leistungsgewicht darf 0,1 kW/kg nicht überschreiten.
125er-KlasseMindestens vier Unterrichtseinheiten Theorie und fünf Unterrichtseinheiten Praxis. Die praktische Schulung erfolgt einzeln.
4 Theorie · 5 PraxisDie Berechtigung mit Schlüsselzahl 196 gilt nur im Inland. Für Motorradtouren ins Ausland ist B196 deshalb nicht mit A1 gleichzusetzen.
Inland-BerechtigungDeshalb gehört das Thema für mich in einen Motorrad-Ratgeber: Für viele Autofahrer ist eine 125er der erste echte Schritt vom Auto aufs Motorrad. Die Schulung ersetzt zwar keinen großen Motorradführerschein, vermittelt aber genau die Grundlagen, die beim Umstieg wichtig werden – Blickführung, Kurven, Bremsen und Fahrzeugbeherrschung.
Wichtig: B196 ist eine nationale Berechtigung und kein „A1 durch die Hintertür“. Wer später größere Motorräder fahren oder ins Ausland möchte, sollte sich die regulären Motorradklassen A1, A2 und A ansehen.
Amtliche Grundlage: § 6b FeV →
Fahrerschulung nach Anlage 7b FeV →
Die wichtigsten Entscheidungen vor dem Kauf – von Helm und Kombi bis zur kompletten Einsteiger-Ausrüstung.
Passform, Verschluss, Einsatzbereich und woran du erkennst, ob ein Helm wirklich sitzt.
Helme ansehen →Wo die Unterschiede im Alltag liegen und welche Lösung besser zu deinem Fahrprofil passt.
Jacken ansehen →Eine Motorradkombi soll schützen und trotzdem zu deinem Einsatz passen. Alltag, Tour oder sportliches Fahren machen einen Unterschied.
Kombis ansehen →Kurze Sommerhandschuhe, Touring oder sportlicher Langhandschuh – wichtig sind Schutz, Griffgefühl und passende Größe.
Handschuhe ansehen →Knöchelschutz, Sohle, Schaltverstärkung und Wetterschutz sind wichtiger als reine Optik.
Stiefel ansehen →Helm, Jacke, Handschuhe, Hose und Stiefel zuerst sinnvoll priorisieren – und danach Extras ergänzen.
Preiswerte Highlights →Auch eine 125er ist ein richtiges Motorrad. Beim Schutz sollte deshalb nicht der Hubraum entscheiden.
Nicht nach Optik kaufen. Ein Helm muss an deinem Kopf gleichmäßig stramm sitzen und darf nicht wackeln.
Helme →Achte auf Motorrad-Schutzkleidung mit passenden Protektoren. Rücken, Schulter und Ellenbogen verdienen besondere Aufmerksamkeit.
Jacken →Die Hände landen bei einem Sturz schnell auf dem Asphalt. Gute Handschuhe schützen Knöchel, Handfläche und Handgelenk.
Handschuhe →Motorradstiefel schützen Knöchel und Fuß deutlich besser und geben beim Schalten und Abstützen mehr Stabilität.
Stiefel →Kurz beantwortet – und bei Führerscheinfragen mit Blick auf die aktuell geltenden Regeln.
B196 ist eine Schlüsselzahl zur Klasse B. Sie erlaubt in Deutschland das Fahren bestimmter Krafträder bis 125 cm³ und 11 kW, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen und die vorgeschriebene Schulung erfüllt sind.
Mindestens 25 Jahre. Außerdem musst du die Fahrerlaubnis Klasse B bereits seit mindestens fünf Jahren besitzen.
Vorgeschrieben ist eine erfolgreiche Fahrerschulung. Für die Eintragung der Schlüsselzahl 196 wird anschließend die Schulungsbescheinigung bei der Fahrerlaubnisbehörde vorgelegt.
Mindestens neun Einheiten zu je 90 Minuten: vier Einheiten klassenspezifische Theorie und mindestens fünf Einheiten fahrpraktische Übungen.
Die Berechtigung nach B196 gilt nur im Inland. Für Fahrten außerhalb Deutschlands solltest du sie nicht mit einer regulären Fahrerlaubnis der Klasse A1 gleichsetzen.
Krafträder bis 125 cm³, maximal 11 kW und mit einem Leistungsgewicht von höchstens 0,1 kW/kg.
Für viele ja: geringeres Gewicht und überschaubare Leistung erleichtern den Einstieg. Trotzdem gelten dieselben Grundregeln für Schutzkleidung und sicheres Fahren.
Der Helm muss zu deiner Kopfform passen, stramm und gleichmäßig sitzen und darf sich bei geschlossenem Verschluss nicht einfach verdrehen oder abziehen lassen.
Integralhelme sind kompakt und sportlich. Klapphelme sind im Alltag und auf Touren komfortabel. Entscheidend sind Passform, Zulassung und dein Einsatzzweck.
So, dass Protektoren an der vorgesehenen Position bleiben, ohne Bewegungen oder Atmung unnötig einzuschränken.
Leder punktet besonders bei Abriebfestigkeit und sportlichem Sitz. Textil ist häufig vielseitiger, wetterfreundlicher und komfortabler auf längeren Touren.
Einteiler sind vor allem beim sportlichen Fahren beliebt. Zweiteiler sind praktischer bei Pausen, Alltag und Touren. Eine sichere Verbindung zwischen Jacke und Hose ist wichtig.
Besonders relevant sind Rücken-, Schulter-, Ellenbogen-, Hüft- und Knieprotektoren. Welche davon integriert sind, hängt vom Kleidungsstück ab.
Sie bieten mehr Schutz für Knöchel und Fuß als normale Schuhe und sind außerdem für Schalten, Halt und typische Motorradbelastungen konstruiert.
Normale Handschuhe sind nicht für Sturz und Asphaltkontakt gebaut. Motorradhandschuhe besitzen dafür geeignete Materialien, Verstärkungen und Schutzbereiche.
Das hängt stark von Saison, Marken und Angeboten ab. Sinnvoller als eine fixe Summe ist die Priorität: zuerst passender Helm und vollständige Schutzkleidung, danach Komfort-Extras.
Nein. Preis allein sagt wenig. Passform, Schutzkonstruktion, Material, Protektoren und Zertifizierung sind aussagekräftiger als das Logo auf dem Ärmel.
Eine Motorradjeans kann für Alltag und kurze Strecken praktisch sein. Für Touren, Wetter und höheren Schutzbedarf ist eine klassische Motorrad- oder Lederhose oft vielseitiger.
Belüftete Motorradbekleidung ist angenehmer als normale Freizeitkleidung. Schutz sollte auch bei Hitze vollständig bleiben.
Nach einem relevanten Aufprall sollte ein Helm nicht einfach weiterverwendet werden. Auch Alter, Materialzustand und Herstellerhinweise spielen bei der Nutzungsdauer eine Rolle.